Steildach - Solar

Die Solartechnik dient zur Energiegewinnung, im Gegensatz zu den alten Rohstoffen ist die Gewinnung aus der Solartechnik sauber, lautlos und schadstofffrei. Die Energiegewinnung erfolgt durch die Sonneneinstrahlung. Die Gewinnung von Wärme wird durch solarthermische Anlagen sowie Wärmepumpen umgesetzt. Die Gewinnung von elektrischer Energie wird durch das Prinzip der Photovoltaik erreicht.

solarBei Solaranlagen unterscheiden wir zwischen einem Indach- und Aufdachsystem. Dachintegrierte Solarsysteme zählen bei den Solaranlagen zu der neuesten Technik. Indachsysteme haben zudem bei der Sanierung den Vorteil, dass die alte Dacheindeckung einfach durch Solarkollektoren oder Photovoltaik-Module ersetzt werden. Vermieden wird dabei ein schnelleres altern der vorhandenen Dacheindeckung, sowie ein Abbau der gesamten Anlage beim Austausch von defekten Dacheindeckmaterial. Außerdem kann bei einer Sanierung auf dem Ab- bzw. Umbau der Solaranlage verzichtet werden. Bei der aufwendigen Aufdachmontage wird der Solarkollektor oder das Photovoltaik-Modul mit speziellen Montagesätzen über der Dacheindeckung installiert. Die Montageschienen werden dabei mit Dachhaken auf den Dachsparren befestigt. Bedingt durch die Position der Kollektoren sind diese Dachhaken häufig an Stellen, wo keine tragenden Dachbalken verlaufen. Dann sind zusätzliche Dachlatten und entsprechendes Schraubmaterial erforderlich. Zur Eindeckung werden außerdem passende Lüftungsziegel für die Leitungsdurchführung in das Dach benötigt. Bei Indachsystemen haben wir eine geschützte Rohr- und Kabelführung unter den Anschlussblechen. Bei Photovoltaikanlagen ist bei Indachmontagen auf eine ausreichende Hinterlüftung zu achten.

Thermische Solaranlagen dienen zur Trinkwassererwärmung oder zur Heizungsunterstützung, hierfür benötigen wir verstärkt die Kraft der Sonne. Zur Verwendung kommen hier hauptsächlich Flach- bzw. Röhrenkollekturen. Bei der Photovoltaik-Anlage geht es um zusätzliche Stromerzeugung, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist oder selbst verbraucht wird. Zur Stromerzeugung reichen normale Lichtverhältnisse aus, um bereits Erträge zu erzielen. Drei wichtige Punkte sollten bei der Anordnung der Anlagen berücksichtig werden: 1. die Lage der Module/Kollektoren - eine Schattenbildung durch Kamine, Bäume, etc. sollte vermieden werden. 2. die Ausrichtung - optimal ist eine Ausrichtung nach Süden. 3. die Dachneigung - thermische Anlagen optimaler Neigungswinkel von 25-60°, bei Photovoltaikanlagen 25-40°.

Fördermittel für Solarkollektoranlagen bieten unter anderem das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkonrtolle (BAFA) und die KfW-Förderbank an.